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Elternbericht von Frau Garbotz

29.07.2007.

Krebs.

"Ihre Tochter hat einen bösartigen Tumor an der linken Niere!"

Es ist meine jüngste Tochter, 7 Jahre. Mir wird empfohlen, nach Halle/Saale zu gehen, da dort die momentan besten Fachkräfte der Kinderonkologie arbeiten. Dort erfahre ich, dass nur 150 Kinder bundesweit im Jahr an diesem Tumor erkranken. Es hat also keiner viel praktische Erfahrung. Es gibt aber leider noch viele andere Krebserkrankungen bei Kindern, so dass die Station mit einer Kapazität von 15 Kindern immer "gut" belegt ist.

Die Ärzte und das restliche Fachpersonal sind hervorragend in ihrer Arbeit, ich fühle mich mit meiner Tochter gut aufgehoben und darf die 10 Tage während der Diagnostik bei meiner Tochter im Krankenhaus bleiben.
Was ist aber mit meinem restlichem Leben?
Zu Hause sind meine beiden Söhne, zwar schon fast erwachsen,aber noch Schüler und Azubi, bei Oma wartet noch meine 9 jährige Tochter, es sind ja zum Glück Ferien in Sachsen. Keiner kann die Situation fassen und alle schreien nach Hilfe. Jeder spricht mich an und wünscht Erklärung und Unterstützung. Dann sind da noch meine Verpflichtungen, meine Arbeit, die ich nicht ausüben kann, meine VHS-Class Squaredance und so weiter.
Alle Kosten des Lebens laufen weiter.
Es ist nicht zu schaffen, es ist nicht auszuhalten. Man möchte schreien und kann nicht, weil man sich konzentrieren muss. Ich muss den Überblick behalten.
Da gibt es jedoch einen Helfer: der Verein zur Förderung krebskranker Kinder. Sie kümmern sich um mich. Bei ihnen erfahre ich, welche Schritte ich in welcher Reihenfolge gehen muss, vom Antrag bei der Krankenkasse für die Kostenbeteiligung bis hin zum Schwerbeschädigtenantrag für meine Tochter. Alle diese Anträge haben ihre Bearbeitungszeit und deshalb müssen sie frühzeitig gestellt werden. Ich kann weinen, ohne dass es meine Tochter belastet. Ich kann Kraft schöpfen.
Auf der Station wird meine Tochter von der Psychologin betreut, die vom Verein bezahlt wird.
30.08.2007. Die Schule geht wieder los. Ich muss meine 9-jährige Tochter wieder in die Schule schicken. Inzwischen bin ich wieder zu Hause und fahre jeden Tag in die Klinik. Vormittags mache ich etwas Haushalt und koche, mittags fahre ich dann nach Halle. Während ich bei meiner Jüngeren am Bett sitze, darf meine andere Tochter in der Villa des Vereins einfach spielen und bekommt Hausaufgabenbetreuung.
Ist meine Kleine nicht an der Infusion, kann sie nachmittags mit und ohne ihre Schwester für zwei Stunden im Verein spielen, basteln, malen, töpfern und einfach nur Kind sein.
Ich bekomme vom Verein finanzielle Zuwendung, damit ich die Benzinkosten besser tragen kann.
10.09.2007. Meine Tochter wird operiert, der Tumor wird entfernt. Um bei meiner Tochter bis zum letzten Moment vor der OP zu sein, kann ich in der Villa des Vereins übernachten.
19.09.2007. Alle Gespräche mit den Ärzten, die auf Grund der bildgebenden Diagnostik prognostisch nicht so günstig waren, können ad acta gelegt werden. Der histologische Befund weist aus, dass der Tumor vollständig entfernt werden konnte und die vermutete Metastase keine Metastase ist. Meine Tochter wird in die ambulante Betreuung entlassen.
Ich möchte mich bei dem Verein zur Förderung krebskranker Kinder bedanken und am Besten kann ich es mit einer Benefizveranstaltung. Ohne den Verein wäre ich noch heute in einer ausweglosen Situation, z.B. sind alle Anträge noch in Bearbeitung. Auch allen anderen betroffenen Eltern soll geholfen werden können, denn an der dramatischen Erkrankung der Kinder erkrankt die ganze Familie...

Michaela Garbotz

Unterstützen Sie den Verein zur Förderung krebskranker Kinder. Vielen Dank.

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